Deutsche Einzelmeisterschaft

Rendsburg / Schleswig Holstein 5. & 6. Oktober 2019

Zum Saisonabschluss haben Miriam und Veronika Wacht mal wieder die Fahrt zur Deutschen Einzelmeisterschaft nach Rendsburg / Schleswig-Holstein auf sich genommen. Mit dem neuen FIAT Fullback waren die 2.000 km hin und zurück auch sehr bequem. Das einzige Problem auf den deutschen Autobahnen waren die vielen LKWs. Es war ein stetiger Kampf und es gab einige gefährliche Situationen. Zum Glück zog der FIAT Fullback den Hänger mit den Ponys mühelos. Danke dafür an das Autohaus Mayr in Murnau.

Die Einzelmeisterschaft war eine gut organisierte Großveranstaltung mit zwei Arenen und 130 Teilnehmer in drei Altersklassen. Seit der letzten Teilnahme von Miriam und Veronika im Oktober 2016 hat sich die Spielstärke und -geschwindigkeit auch in Deutschland massiv gesteigert. Zum Glück konnten sich beide durch ihre Turnierteilnahmen in der Schweiz, Frankreich und Italien ebenfalls verbessern.

Veronika und ihr Pony Sofia mussten gleich im ersten Heat der U17 an den Start. Durch den Regen am Vortag und in der Nacht war die Arena sehr rutschig. Da Sofia generell ohne Hufeisen an Turnieren teilnimmt, war es für sie sehr schwierig ein hohes Tempo zu gehen, ohne in Sturzgefahr zu kommen. Nach einigen Ausrutschern hatte Veronika nicht mehr den Mut ihr gewohntes Tempo zu reiten. So konnte sie in der 1. Qualifikation nicht viele Punkte sammeln und auch in der 2. Qualifikation fand sie nicht zu ihrer Spielstärke zurück. Erst im D-Finale am zweiten Tag konnte sie sich wieder steigern und wurde dort zweite.

 

Aus diesem Turnier in Rendsburg konnte Veronika viel Erfahrung mitnehmen, ihr Fazit war: Turniere in Rensburg gehen nicht ohne Hufeisen mit Stollen.   

 

Miriam war in der teilnehmerstärksten Klasse am Start. Unter den 60 Teilnehmern befanden sich auch international erfolgreiche Mounted Games Reiter aus Dänemark und Italien. Sie hatte ihr Pony Twix mit Hufeisen und Stollen ausgestattet und das war auch sehr notwendig, da in der offenen Klasse ein internationales Tempo geritten wird.

Ihre 1. Qualifikation war mit starken Spielern aus Deutschland und Dänemark besetzt, mit soliden Spielen konnte sie als Dritte die 1. Qualifikation beenden. Die 2. Qualifikation startete sie gleich mit einem Sieg beim drei Pötte Flaggenrennen, beim nächsten Spiel dem drei Flaggenrennen kam eine Spielerin zu Sturz, es wurde abgepfiffen und die Versorgung der Spielerin dauerte sehr lange. In der Zwischenzeit haben einige Teilnehmer mit den Flaggen hantiert, was laut Reglement verboten sein soll. Miriam wurde als einzige bei der Schiedsrichterin gemeldet und sie bekam 0 Punkte für dieses Spiel. Nach einigen Diskussionen wurde noch eine zweite Spielerin disqualifiziert. Miriam beendete die 2. Qualifikation noch sehr gut, aber für die Teilnahme am Halbfinale fehlten ihr nur drei Punkte. So musste sie ins C-Finale und konnte dort mit einer starken Leistung zeigen, dass sie sportlich ins Halbfinale gehörte. Sie wurde mit nur einem Punkt Rückstand zweite im C-Finale.

 

Ihr Fazit aus den zwei Tagen in Rendsburg war einerseits sehr positiv, anderseits musste sie feststellen, dass die Leistungen der Linienrichter teilweise schlecht waren. Es wurden Regelverstöße einfach übersehen oder nur bei bestimmten Teilnehmern gemeldet. Linienrichter sind sehr wichtig für einen gerechten Spielablauf, da die Hauptschiedsrichter sicherlich eine Arena mit acht Bahnen nicht komplett überblicken können.

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